Prof. Dr. Jörg Baberowski

Professor für Geschichte Osteuropas
Philosophische Fakultät
Humboldt-Universität zu Berlin

24.03.1961 geboren in Radolfzell, Kreis Konstanz. 1982 Abitur am Campe-Gymnasium in Holzminden, Niedersachsen. 1982-1988 Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Göttingen. 1988 Magisterexamen in den Fächern Geschichte und Philosophie. Thema der Magisterarbeit: "Politische Justiz im ausgehenden Zarenreich 1864-1917". 1989-1994 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Osteuropäische Geschichte an der Universität Frankfurt am Main. 1994 Promotion zum Doktor der Philosophie an der Historischen Fakultät der Universität Frankfurt am Main. Titel der Dissertation: "Autokratie und Justiz. Zum Verhältnis von Rechtsstaatlichkeit und Rückständigkeit im ausgehenden Zarenreich 1864-1914", erschien 1996 als Buch. 1994-2000 Assistent am Institut für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde der Universität Tübingen. 2000 Annahme der Habilitationsschrift „Auf der Suche nach Eindeutigkeit. Zivilisatorische Mission, Nationalismus und die Ursprünge des Stalinismus in Azerbajdžan 1828-1941“ durch die Geschichtswissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen. Erschien 2003 als Buch unter dem Titel: "Der Feind ist überall. Stalinismus im Kaukasus". 2001 Habilitationscolloquium und Verleihung der Venia Legendi für Osteuropäische Geschichte durch die Geschichtswissenschaftliche Fakultät der Universität Tübingen. 2001/2002 Vertretung des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte an der Universität Leipzig. seit 2002 Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin. 2012 Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie "Sachbuch/Essayistik" für das 2012 erschienene Buch "Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt".